2013 - TCR-Grenchen - Tennisclub Rapperswil

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2013 - TCR-Grenchen

Wettkampf > Interclub > JS NLB

Interclub NLA, 35+, Saison 2013
Runde 1: TCR - Grenchen 5:4

Doppel(ter) Spass mit Happy End
Einem Tenniskrimi erster Güte durften sich die rund 100 Zaungäste beim ersten Heimspiel der Saison erfreuen. So lagen die Rosenstädter nach den Einzeln noch mit 2:4 im Hintertreffen. Angeführt vom fulminanten Doppel Santiago Tintore/Claude Keller drehte der TCR mit Kampf, Leidenschaft und klugem Spiel die Begegnung noch und feierte einen umjubelten und verdienten 5:4 Erfolg.

Die Vorzeichen lagen gut beim Herren Nationalliga A 35+ Team vom TC Rapperswil. Sie zählten auf eine Verstärkung aus Barcelona, Namens Santiago Tintore, welcher als N4 eingestuft wurde. Santiago ist in den Top 10 der Weltrangliste der über 45-Jährigen. Mit Grenchen als Gegner hatten die Rosenstädter noch eine Rechnung offen von letztem Jahr. Ebenfalls ein Gruppenspiel in der Nationalliga A ging die Partie äusserst knapp bei Satzgleichstand 5:4 an die Gastgeber Grenchen.

Aber dieses Jahr sollte sich das Blatt wenden, die Rapperswiler waren diesmal Gastgeber und hatten ein grösseres und ausgeglichenes Kader mit einem N4, zwei R2, 4 R3 und 2 R4 Spieler. Lars Jansen (R2) traf auf seinen letztjährigen Gegner Oliver Erzer (R2), konnte gut in den Ballwechseln mithalten aber der Druck von Erzer war schliesslich zu gross. Ähnlich ging es Andi Bickel (R4) der es mit einem ehemaligen Schweizer Spitzenspieler Tomas Krapl (R3) zu tun bekam und nie richtig ins Spiel kam. Krapl liess regelmässig seine ehemalige Klasse aufblitzen. Bickel konnte seinen 4:1 Vorsprung im zweiten Satz nicht nutzen und verlor schliesslich mit 6:4 6:4. Auf Position 4 kämpfte Roger Rüegg tapfer gegen einen stark aufspielenden Eric Gloor (R2). Im dritten Satz zeigte der Gegner eine taktische Meisterleistung und machte keine unerzwungenen Fehler. Die ersten beiden Sätze hatten Rüegg zu viel Kraft gekostet und so hatte man das Gefühl, dass er psychisch nicht mehr in der Lage war, eine etwas aggressivere Gangart einzuschalten. Rüegg verlor nach grossartigem Kampf in drei Sätzen 2:6 6:1 2:6.

So lagen die Rosenstädter nach den ersten drei Partien 3:0 hinten. Nun kamen die beiden bestklassierten Herren auf den Platz, für Rapperswil Santiago Tintore (N4), für Grenchen Gabor Lukovics (R1). Das war natürlich ein Leckerbissen für die zahlreichen Zuschauer auf der Anlage im Lido. Der für Rapperswil spielende Spanier zeigte gegen seinen aggressiv Spielenden Gegner ein schulbuchmässiges Verteidigungs- und Konterspiel wie wir es von den ganz grossen Nadal und Ferrer kennen. Er deklassierte den Grenchner mit einem ungefährdeten 6:1 6:2 Sieg. Auch das fünfte Match gewann Rapperswil dank des grossen Kampfgeistes von Jan Huhnholz (R3), welcher nach einer 3-jährigen Interclubpause wieder zum Team gestossen war. Huhnholz musste über drei Sätze gehen um seinen Gegner Patrick Brändli (R3) 6:2 3:6 6:3 zu besiegen. Das letzte Einzelmatch ging dann nochmals an die Grenchner dank eines stark aufspielenden Christoph Kuhn (R2), welcher den Rapperswiler Christian Ernst (R2) in einem packenden Zweisatz 6:2 7:6 besiegen konnte.

Nach den Einzeln lag Rapperswil somit 4:2 zurück. Das Team um Captain Karim Accaoui stellte sich neu auf, man hatte intensiver als in den Jahren zuvor das Doppelspiel trainiert und so ging man mit Selbstvertrauen in die letzten drei Matches rein. Der Vorteil der Rapperswiler war, dass sie mit einem ausgeglichenen Kader von 9 Spielern drei frische Doppelspieler aufstellen konnten und so gewannen die Paarungen Claude Keller/Santiago Tintore, Lars Jansen/Karim Accaoui und Andreas Bickel/Gregor Dietrich sensationell alle drei Doppel und dies klar in je zwei Sätzen.

Das war fürs Team nicht nur ein sehr seltenes Schauspiel, drei Doppel komplett zu gewinnen, sondern auch gleichzeitig das erste Interclubspiel, welche die Nati A 35+ Herren in der höchsten Landesliga gewinnen konnten. In der zweiten Runde geht es für die Rosenstädter nach Sitten gegen "Les Iles Sion", welche überraschenderweise 8:1 gegen Seeblick Zürich gewannen, wobei Seeblick mit einem Mann weniger antrat. Die Ausgangslage bleibt also spannend.

 
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