2016 Student Athlete Sarah Etter - Tennisclub Rapperswil

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2016 Student Athlete Sarah Etter

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College Tennis in den USA (Sarah Etter, St. Louis, USA)


Im Sommer 2015 ist für mich ein lang geträumter Wunsch in Erfüllung gegangen. Während dem letzten Maturajahr habe ich mich intensiv mit dem „Bewerbungsprozess“ für eine amerikanische Universität auseinandergesetzt. Durch ein Recruiting Video auf Youtube fanden einige Coaches den Kontakt zu mir. Ich entschied mich schlussendlich für die Annahme eines Stipendiums an der Maryville University in St. Louis, im Bundesstaat Missouri. Noch nie zuvor war ich in Amerika - dementsprechend aufregend und bedeutend war der Schritt über den grossen Teich!

Alle News und Scores sind auf der Maryville University Athletics Website zu finden. Ich freue mich immer auf gehaltene Daumen : )

Die Chemie zu den Teamkolleginnen stimmte auf Anhieb. Wir sind eine bunt durchmischte internationale Truppe mit Spielerinnen aus Holland, Norwegen, England, Mexico und natürlich Amerika. Meine Mexikanische Doppelpartnerin hat mir von Anfang an gezeigt, was es heisst, auf dem Platz „on fire“ zu sein. Es wird um jeden einzelnen Punkt gekämpft, und wenn der Coach nicht zufrieden ist... na dann gibt’s extra Trainingseinheiten! Diese typische College Coach Mentalität ist etwas gewöhnungsbedürftig für eine Spielerin wie mich, die positive Energie viel besser verwerten kann als negative, aber ich sehe es inzwischen als gute Gelegenheit, an mentaler Stärke zu gewinnen.


Nach anfänglichem Dauermuskelkater kam ich relativ schnell in den Rhythmus von sechs Tagen Training pro Woche plus Konditionstraining an gewissen Tagen. Das Schulische wird abgestimmt aufs Tennis und geht somit fast reibungslos nebenher. Allgemein gefällt mir dieser Tagesablauf mit ständiger Abwechslung zwischen Sport und Akademischem sehr gut. Das Leben auf dem Campus macht vieles sehr einfach und zeiteffizient und ist zudem sehr unterhaltsam. Ich wohne in einem typischen Studentenwohnhaus und teile das Zimmer mit zwei Amerikanerinnen, die ich zuvor nicht gekannt habe.

Über die Weihnachtsferien war ich zu Hause in der Schweiz und genoss das Wiedersehen mit Familie und Freunden.

Es ist jetzt März im zweiten Semester, und unsere Hauptsaison hat gerade begonnen. Diese Zeit ist definitiv ein Höhepunkt für jeden „Student Athlete“ und physisch und psychisch sehr intensiv. Praktisch jedes Wochenende und manchmal auch unter der Woche geht’s im Teambus zu Begegnungen gegen die Konkurrenzuniversitäten. Durchaus ist es üblich, sieben Stunden im Auto zu sitzen, unterwegs zu essen und dann direkt auf den Platz geschickt zu werden. Zuerst werden drei Doppel gespielt und danach sechs Einzel. Die Belohnung am Abend ist eine „American Size“ Portion Pasta und die Übernachtung im Hotel, bevor am nächsten Morgen bereits die nächste Begegnung folgt. Während dieser Zeit werden die Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen hauptsächlich auf der Fahrt erledigt. Das Team wird zu einer richtigen Familie und jeder neue Ausflug ist eine Mischung aus aufregendem Road Trip und knallhartem Wettkampf.


Trotz meinem leidenschaftlichen Einsatz in den USA freue ich mich nach dem Semesterende anfangs Mai nach Hause zu kommen und direkt in meine dann schon zweite Hauptsaison in diesem Jahr, dem Interclub in der Schweiz, zu starten.

Bis bald im TCR!

Sarah

 
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